Aktuelles aus unserer Pfarreiengemeinschaft


Regelungen zum eingeschränkten Gottesdienstbesuch

Unter Beachtung strenger Vorschriften dürfen ab dem 4. Mai 2020 Gottesdienste wieder öffentlich gefeiert werden. Hier können Sie diese wichtigen Informationen einsehen.

Geistliche Ermutigung zu Pfingsten

Liebe Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft, liebe Freunde und Bekannte,

wir feiern anders als bisher gewohnt. Auch dieses Pfingstfest in Kötzting ist äußerlich ruhig, auch wenn viele eine innere Unruhe umtreibt, weil es dieses Jahr nur ein "geistliches Aufgaloppieren" gibt - ohne Ross und Reiter, aber hoffentlich mit Herzblut am Glauben, dass Gottes Geist uns in Bewegung bringt, uns gerade in dieser Krise stärkt und mit Hoffnung und Trost erfüllt.

"Und alle warten hinter verschlossenen Türen." Das war die Situation im Obergemach, im Abendmahlssaal, in den Tagen der Erwartung auf das Kommen des Heiligen Geistes. Alle warteten auf den Tröster-Geist, auf den Geist der Stärke. Für uns sollte dies eine tägliche Herausforderung als Christen sein - Warten auf den, der den wahren Look-Out vollzieht und uns in eine Freiheit führt, die wirklich grenzenlos ist.

So rufen wir: Komm, Heiliger Geist! Komm und schaffe alles neu!

Im ersten Korintherbrief ruft Paulus uns in Erinnerung, was auch heute geschehen soll: "Und alle wurden mit dem Heiligen Geist getränkt" - an anderer Stelle der Hl. Schrift lesen wir - "sie waren betrunken vom Hl. Geist". In diesem Sinn darf jede und jeder zum Pfingstfest nicht mehr nüchtern sein. Manche meinen, wir bräuchten durch "Drive-In" angeboten andere berauschende Mittel, um dieses Pfingstfest zu überstehen.

Aus dem Wirken des Geistes (seiner berauschenden Art) möchte nicht nur ein äußeres Zusammenspiel aller Kräfte dieser Welt entstehen, sondern ein tiefes inneres Miteinander - genauer genommen ein Ineinander, das für alle Menschen bereichernd und befruchtend ist. Auch wenn die Welt sich in dieser Zeit verändert und sich leider auch so mancher Ungeist zeigt und wir zur "Unterscheidung der Geister" aufgerufen sind, so möge der Heilige Geist auch in dieser veränderten Welt wirken und das Werk Christi gut zur Vollendung führen - sicher anders, als wir es uns vorstellen und mit allen Mitteln zu verhindern suchen.

Veni Sancte Spiritus! Komm, Heiliger Geist, erneuere das Antlitz der Erde - dieser Erde - zuallererst auf dem Flecken Erde, wo ich selber wohne!

Ich wünsche allen ein gesegnetes Pfingstfest und die persönliche Erneuerung durch Gottes Geist

Euer / Ihr Pfr. Herbert Mader

Für all jene, die noch lieber zu Hause Gottesdienst feiern oder auch zusätzlich eine private Andacht halten, füge ich wieder Hausgebete bei. Mit dem Blumenschmuck als Zeichen der neuen Schöpfung in unserer Pfarrkirche aus dem Jahr 2019 und einem Bild mit dem Titel "Ströme herein in unsere Zeit, Hl. Geist", das als Dauerleihgabe in der RaiBa Kötzting hängt, grüße ich herzlich.

Blumenschmuck von 2019


Ströme herein in unsere Zeit, Hl. Geist

Dokumente zum Pfingstfest

PfingstsonntagPfingstmontag
  • Hausgottesdienst der Jesuitengemeinde St. Ignatius
  • Hausgebet
  • Hausgebet
  • Dokumente zum siebten Sonntag der Osterzeit

  • Hausgottesdienst der Jesuitengemeinde St. Ignatius
  • Hausgebet


  • Liebe Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft, liebe Freunde und Bekannte,

    wir leben in einer Zwischenzeit, zumindest die Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind Tage, in denen wir die Herabkunft des Geistes erbitten; Tage, von denen Jesus sagt, ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich werde wiederkommen und euch zu mir holen. Wir leben zwischen der Heimkehr Jesu zu seinem Vater und seiner Wiederkunft, wie wir auch nach der Wandlung als Geheimnis unseres Glaubens bekennen: Wir verkünden deinen Tod und preisen deine Auferstehung, bis du kommst in Herrlichkeit.

    Seit der Himmelfahrt Jesu leben wir in einem Zwischenraum, in dem uns zwar Gottes Geist geschenkt ist zur Bewältigung des Lebensalltags als Christen, aber wir sind noch nicht am Ziel, der Vereinigung mit dem endzeitlich wiederkommenden Herrn.

    Für diese "Zwischenzeit" aber gilt: es geht für uns aufwärts. Wenn alles um uns her - nicht nur bedingt durch die Coronakrise (es gibt größere Krisenherde in der Welt: Ökologie, Artensterben, Hunger etc.) - abwärts geht und einen Rückschritt erleidet, so lautet für uns als Christen die Divise "Es geht aufwärts!" - dem Herrn entgegen, Gott entgegen gehen als ein Fortschritt im Leben, ein positiv nach Vorne gewandter Prozess. Das lehren uns auch die Jünger Jesu. Aus der Krise des Karfreitags und dem noch zögerlichen Osterglauben an die Auferstehung schreiten sie gestärkt fort nach der Himmelfahrt - letztlich nicht als Waisen zurückgelassen, sondern bestärkt durch den Beistand des Hl. Geistes - ihre Gemeinschaft wächst. Zu ihr gehören wir!

    Der christliche Glaube ist aufwärts gewandt - auf den hin, der von Oben herab uns seinen Geist schenkt und uns Orientierung gibt - in jeder Krise die rechte Entscheidung zum vorwärts zu finden und zu treffen.

    Ich wünsche allen einen gesegneten 7. Sonntag der Osterzeit - bleibt standhaft in der "Zwischenzeit"!

    Viele Grüße aus der Kirchenburg mit der ersten Rose, die im Pfarrgarten blüht

    Euer Pfr. Herbert Mader

    Die erste Rose im Pfarrgarten

    Wegen der Vereinfachung des Schreibens an Personen, mit denen ich auf Du-Ebene kommuniziere und denen, die ein Sie gewohnt sind, bitte ich um Verständnis, wenn ich diese Briefe in "Ihr" und "Euch" schreibe und so auch die Anstandsregeln und sonst übliche Kommunikation wahren möchte.

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